05. Mai. 2017 - 31. Jul. 2017

Silvia  Fômina

Komponistin aus Argentinien

Die Argentinierin Silvia Fômina ist Komponistin, Autorin und Opernregisseurin. Dabei hat sie sich spezialisiert auf vielstimmige Musik, Mikrotonalität bzw. Mikrorythmik. Zwischen 1989 und 1991 erhielt sie ein Stipendium des DAAD, Deutschland und war anschliessend während dreizehn Jahren ausgesuchte Schülerin des Komponisten György Ligeti in Hamburg. Sie war Preisträgerin der Vienna International Composition Competition (1991) und mit dem Preis der Kunstakademie in München, gespendet von der Ernst-von-Siemens Stiftung für ihre Recherchen im Bereich der Mikrotonalität in Komposition (1993). Sie wurde ausgewählt vom 5th International Rostrum of Electroacoustic Music in Helsinki, organisiert vom Conseil International de la Musique,Frankreich (1994. Seither ist sie als Composer in Residence häufig eingeladen in renommierten Institutionen rund um den Erdball. 
Fômina hat mehrere Auftragsarbeiten produziert wie zum Beispiel für die Berlin Biennale, WDR - Westdeutscher Rundfunk Cologne, Salzburg Festivals, SWR-Festivals, etc.

In der Villa Sträuli arbeitet sie an einem Zyklus von Opern-Miniaturen, basierend auf Kurzgeschichten des Schriftstellers J.L. Borges.

www.arssubtilior.com

02. Mai. 2017 - 31. Jul. 2017

Eli Cortinas und  Tomás Bartoletti

Künstlerpaar aus Spanien/Argentinien

Cortiñas künstlerische Praxis kann der Erforschung historischen Aspekte von Dokumenten zugeschrieben werden. Bartolettis Forschung beschäftigt sich mit den Trennlinien zwischen Altertumswissenschaften, Ethnologie, Wissenschaftsgeschichte und Sprachwissenschaft. Ihr gemeinsames Projekt basiert auf der ersten Übersetzung eines in Quechua geschriebenen altperuanischen Dramas, das 1875 vom Schweizer Forscher Johann Jakob von Tschudi ins Deutsche übersetzt wurde. 

02. Mai. 2017 - 31. Jul. 2017

Anja Kampmann

Lyrikerin aus Deutschland

Nachdem Anja Kampmann 2016 in ihrem Lyrikdebüt mit einer sinnlichen, klanglich verdichteten Sprache hervorgetreten ist, wird sie sich während des Aufenthalts in der Villa Sträuli der Fertigstellung ihres Romans widmen, der im Frühjahr 2018 im Carl Hanser Verlag erscheinen wird. In diesem Jahr ist sie damit für den Alfred - Döblin - Preis nominiert.  Immer wieder fragen die Gedichte nach geschichtlichen Ebenen einer Landschaft. Kampmann blickt durch das Fenster der Gegenwart und findet Sedimente vergangener Tage, sie geht dem Meer auf den Grund, vermisst die Tiefenschichten unserer Welt und Zeit – und sie tut all dies mit einer Sprache, deren Klarheit und Leichtigkeit überraschen. Ein Idyll zeichnet die Autorin allerdings nicht, denn allgegenwärtig ist in Kampmanns Debüt das Menschengemachte in der Natur, auch und besonders in seiner verstörenden Gestalt. 
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